Dass Schriftstellerinnen und Schriftsteller unter falschem Namen schreiben, ist nichts Ungewöhnliches: Ob als literarisches Experiment, Schutz gegen Repressionen oder zur Emanzipation. Im besonderen Maße gilt dies für die englische Schriftstellerin George Eliot, die ursprünglich Mary Anne Evans hieß. Sie wählte bewusst einen männlichen Namen, um nicht als ›Frauenschriftstellerin‹ abgestempelt zu werden. 150 Jahre nach dem Erscheinen ihres Meisterromans »Daniel Deronda« blickt Hugo Bergham im aktuellen Beitrag für das Dittrich Magazin auf diese literarische Maskerade – und erklärt, was sich hinter dem Pseudonym der Autorin wirklich verbarg. Weiterlesen.
